Hydro-Pflanzen

Die klassische Büropflanze ist ganz oft eine Hydropflanze, die in einem Pflanzgefäß mit Substrat steckt. Dieses Hydrosubstrat besteht aus Tonkugeln anstatt Erde. Man nennt dies auch Blähton oder Lecaton.

Genau hier ist der große Unterschied zu klassischen Erdpflanzen.

Bei Hydropflanzen ist es der Ton, der das Wasser aufnimmt, speichert und an dei Pflanze abgibt.

Um das zu kontrollieren, gibt es in jedem Hydrokulturgefäß einen Wasserstandanzeiger.

Dieser zeigt beim Gießen an, wieviel Wasser bereits in das Hydrogefäß geflossen ist. Und er zeigt im weiteren Verlauf den Restbestand an Wasser, der noch nicht von der Pflanze verbraucht oder vom Tonsubstrat aufgenommen wurde. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine absolute Angabe in Litern, sondern immer nur um den Hinweis, leer, optimal (halbvoll), max. (voll). Womit dieser Anzeiger jedoch nichts darüber aussagt, ob zu viel oder zu wenig Wasser im Gefäß ist.

Um das herauszufinden sollte man sich zuerst einmal anschauen, um was für eine Pflanze es sich überhaupt handelt und wo sie steht.

Der Standort

Nachdem Sie nun wissen, um welche Pflanze es sich handelt, sollten Sie sich einmal genau den Standort ansehen.

Dabei ist es nicht wichtig, ob die Grün- oder Blühpflanze bei Ihnen zuhause steht oder im Ihrem Büro, sondern viel interessanter, wie weit ist die nächste natürliche Lichtquelle entfernt und gibt es evtl. spezielle Pflanzenlampen zur Beleuchtung der Zimmerpflanze.

Wir gehen davon aus, Sie haben keine spezielle Lichtquelle nur für Ihre Pflanze, dann ist es an der Zeit die Pflegehinweise aus der Pflanzenbestimmung mit den örtlichen Gegebenheiten zu vergleichen.

Beispiel:

Sie haben uns ein Foto Ihrer Pflanze per Email geschickt und es hat sich bei der Bestimmung herausgestellt, dass es Ficus ist.

Dann wissen Sie nun, dass diese Pflanzen gerne Licht hat und auch gerne am Fenster steht. Je mehr Licht, desto mehr Blätter!